263 Wachstum

Von den Nölern gegen die Marktwirtschaft und die freiheitliche (westliche) Grundordnung hört man allenthalben, Wachstum, gar endloses Wachstum sei gar nicht möglich, weil endloses, ein unendliches Wachstum in einer endlichen Welt unmöglich sei.

Das ist – wie alles, was aus dieser (linken, roten, kommunistischen, planwirtschaftlichen, NWO) Richtung kommt – zu kurz gedacht, eine Milchmädchenrechnung, ahnungslos, inkompetent, gelogen, dumm bis hin zu absichtlich falsch, Fehlinformation, Desinformation, Propaganda, Demagogie, Zerstörungswut.

Und hier kommt warum…


…lesen Sie dies in: Gedankenspiele 13



Wir sehen das in der Wirtschaft überall: Markt bedeutet, dass der Nachfrage ein vielfältiges Angebot gegenübersteht. Dieses Angebot richtet sich, sobald es mehr als einen Anbieter gibt, was in einer gesunden Marktwirtschaft wünschenswert und immer der Fall ist, nach der Nachfrage. Das bedeutet, die Kunden, die Käufer, die Konsumenten, die Nachfrager haben die alleinige Macht, was am Markt Erfolg hat und was nicht.

Nochmal, weil es so schön ist: die Nachfrager haben die Macht darüber, was am Markt Erfolg hat!

Der Kunde ist König

Das bedeutet, die Nachfrager entscheiden durch eine Art von demokratischer Auswahl, welche Produkte bevorzugt werden und auch welche Weiterentwicklungen bei Produkten Erfolg haben werden, weil sie den Nachfragern wünschenswert erscheinen. Marktwirtschaft ist sozusagen eine demokratisches Wirtschaften, die Demokratie der Volkswirtschaft.

Der Markt ist vor allem ein System, das die interessen der Nachfragerseite bevorzugt. Durch die Konkurrenzsituation mehrerer Anbieter werden…

1) die Produkte beständig weiterentwickelt und zwar genau dorthin, wo und wie die Nachfrager sie haben wollen,

2) werden die Produkte zum geringstmöglichen Preis angeboten, um auch preislich attraktiver zu sein als die Konkurrenz und

3) hat der Nachfrager die Auswahl, nach welchimmer Kriterien er im Schilde führt, das Produkt zu wählen, das seinen Vorstellungen am nächsten kommt.

Die Nachfrager haben in der Marktwirtschaft die Macht darüber, welche Produkte entwickelt, produziert und mit Erfolg verkauft werden. Sie bestimmen, wohin die Reise geht.

Die Voraussetzung dafür, dass dieser Mechanismus funktioniert ist freilich eine Konkurrenzsituation unter den Anbietern. Dann wird immer ein Produkt aus Sicht der Nachfrager ‘besser’ sein und mehr nachgefragt werden und der Konkurrent muss entweder nachziehen, verbessern, weiterentwickeln, den Kundenwunsch noch genauer treffen – oder er wird untergehen.

Die Anbieter haben damit die weniger attraktive Rolle, es den Nachfragern, den Kunden recht zu machen. Sie müssen sich mühen und strecken, investieren in Entwicklung und Forschung, in effiziente Produktion und Einhaltung aller Vorgaben und Prinzipien, die die Nachfrager sich wünschen. Die Industrie müht sich, um dem Nachfrager zu bieten, was er will.

Es besteht also insbesondere auf Seiten der Käufer, der Kunden, der Nachfrager überhaupt kein Grund sich über dieses System zu beschweren. Denn im Gegensatz zur Planwirtschaft, die sich überhaupt nicht für die Nachfrager und ihre Wünsche und Bedürfnisse interessiert, ist der Kunde in der Marktwirtschaft König. Er entscheidet, was er will.

Die Arbeiter haben in diesem Spiel eine Doppelrolle: sie sind zugleich die Arbeitskräfte, die in der Industrie die Produkte herstellen, die sie dann selbst als Nachfrager am Markt wieder kaufen. Ein Kreislauf, der hervorragend funktioniert und wenn richtig angewandt, allen Beteiligten den Vorteil der mit Fleiß und Innovationskraft erarbeiteten Leistung voll zugutekommen lässt.

Und mehr noch, durch Wachstum, also durch immer mehr Nachfrage, der wiederum ein zunehmendes Angebot gegenübersteht, werden nicht nur die umlaufenden Gütermengen immer mehr, sondern auch die im Gegensinn umlaufenden Geldmengen. So nimmt der Reichtum und der Wohlstand des Systems gleichzeitig immer weiter zu. Die Arbeiter profitieren doppelt, durch höhere Gehälter und durch mehr und bessere Güter, die sie bekommen können. Den Menschen geht es gut, sie haben Arbeit, Wohlstand, Sicherheit.

Genöhle und Ahnungslosigkeit

Nun gibt es die ahnungslosen Nöhler, die meinen zu wissen, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt unmöglich sei, was schlechterdings und kurzerhand beweise, dass das Streben nach Wachstum sinnlos sei und nur in der Katastrophe enden könne.

Das ist freilich Dummsinn. Das ist schlicht falsch.

Erstens… spricht niemand von unendlichem Wachstum. Die Idee von Wachstum so zu formulieren, ist schlicht ein böswilliges und absichtlich verfälschendes rhetorisches Mittel, denn es ist ja vollkommen evident, dass in einer endlichen, materiellen Welt es niemals etwas ‘unendliches’ geben kann. Hier wird lediglich etwas unmögliches (unendlich) in eine Aussage am Anfang hineingesteckt, um am Ende – oh Wunder – etwas unmögliches (unendliches Wachstum) aus dieser Aussage abzuleiten. Ein rhetorisches Stilmittel, aber keine inhaltliche Aussage von irgend einem Wert, schon gar keine Erkenntnis. Aus einer solchen sinnlosen Aussage dann irgend etwas von Inhalt ableiten zu wollen ist in sich dumm oder, schlimmer, absichtlich verdummend, demagogisch, propagandistisch – in jedem Fall sinnlos und gefährlich. Schein-Logik.

Zweitens… Wachstum muss nicht bedeuten ‘immer mehr’. Nicht notwendigerweise Quantität, also reine Menge, ist das Ziel von Wachstum, auch wenn natürlich ungebildete Schreihälse sich mangels Kenntnis, nichts anderes vorstellen können. Ziel von Wachstum kann und ist in vielen Bereichen beinahe ausschließlich noch Wachstum in Qualität. Qualität im Sinne eines immer besseren Erfüllen des Zwecks des Produktes, immer besserer Haltbarkeit, immer geringerem Herstellungsaufwand, immer höherer Umweltverträglichkeit und damit in Summe einer immer höheren Qualität im Sinne von Kundenzufriedenheit und Kundennutzen.

Wenn ein quantitatives Wachstum stattfindet ist dieses in der Regel relativ kurzfristig, bis der Markt gesättigt ist oder direkt ein Verdrängungswachstum bei dem ein Produkt ein anderes, schlechteres, am Markt ersetzt.

In diesem Wachstum im Sinne …

…lesen Sie dies in: Gedankenspiele 13


siehe auch:

Planwirtschaft

Ode an den Markt

Demokratie