Die 4 Stunden Woche

Tim Ferriss ist einer jener erstklassigen Wahnsinnigen und genialen jungen Wilden, die sich selbst als neue Klasse von Unternehmern und Lebenskünstlern sehen. Sein Ziel ist es nicht, enrome Mengen Geld zu verdienen und dazu 100 Stunden pro Woche zu arbeiten, was gleichbedeutend ist mit ‘kein Leben mehr zu haben’. Sein Ziel ist es, klar zu definieren, was er im Leben erreichen möchte und die Kosten dafür zu ermitteln (vieles ist preisgünstiger zu haben, als man denkt, sagt Ferris, also etwa die Leasing-Gebühren für einen Lamborghini). Dann braucht man nur noch ein Unternehmen gründen und möglichst in Abwesenheit sich selbst führen zu lassen und in der Zwischenzeit seine Lebensziele zu verwirklichen.

Freilich, ganz so leicht ist es nicht. Aber Tim Ferriss gibt detaillierte Hinweise, wie man dorthin gelangen kann. Und er spendet noch etwas ungleich wichtigeres: die Begeisterung, den Mut, den kalifornischen ‘nichts ist unmöglich’ Geist, es auch zu tun.

Ein Buch, das so luftig und leicht und entspannt daherkommt, dass man es mögen muss. Ein Buch, das jeder, der im entferntesten daran denkt etwas in seinem Leben wirklich zu verändern unbedingt lesen sollte. Und selbst es zu lesen ist ‘so easy’: Tim Ferriss ist ein Witzbold. Das Buch ist voller guter Gags, Stories und unterhaltsamer Selbsterkenntnisse, dass es wirklich schnell und problemlos rein geht.